Der Schnitt wurde mir kostenlos für ein Designbeispiel zur Verfügung gestellt.
Den Evans Blazer von Hey June Pattern hatte ich schon kurz nach Erscheinen den Schnittes ins Auge gefallt. Spätestens nach diesem Modell von Mariabarbara war es um mich geschehen und der Schnitt wanderte ganz nach vorne auf meine Liste. Doch noch bevor ich den Schnitt kaufen konnte fragte Annika von Näh-Connection an, ob ich nicht ein Designbeispiel für die deutsche Übersetzung nähen möchte und natürlich habe ich sofort begeistert zugesagt.
Den Schnitt bekommt ihr nun auch in der deutschen Übersetzung im Shop von Näh-Connection. Den Blazer gibt es in zwei Varianten, einmal als klassischen Blazer mit angeschnittenem Kragen und Paspeltaschen wie mein Modell hier und eine Variante mit einem zipfeligen Vorderteil ohne Taschen.
Beiden Varianten haben kleine Abnäher am hinteren Halsausschnitt und werden ungefüttert mit Beleg verarbeitet. Die Anleitung ist ausführlich mit Schemazeichnungen und es ist ihr Schritt für Schritt zu folgen.
Die Wahl des Materials ist in meinen Augen ausschlaggebend für das Gelingen des Blazers, denn es muss trotz dehnbarem Material sehr genau gearbeitet werden. Ich habe lange überlegt und mich dann für einen Romanitjersey von The Courture entschieden. Der Stoff ist sehr hochwertig und lies sich gut verarbeiten. Für den Blazer ist es der perfekte Stoff, weil er ausreichend Stand hat. Ich hatte das dringende Bedürfnis etwas mehr Farbe in meinen Kleiderschrank zu bringen und habe mich deshalb für ein Rostrot entschieden, obwohl ich seit Jahren nur noch sehr wenig Rot getragen habe. Die Farbe überzeugt mich so sehr, dass ich sicher noch weitere Teile in rostrot nähen werde. Passend zum Blazer ist schon eine Hose geplant.
Dafür dass am Ende ein Blazer heraus kommt, ist die Nähzeit überschaubar. Ich habe einen Abend zugeschnitten, einen sehr langen Abend genäht und am nächsten Tag noch die Handsäume und das Knopfloch genäht. Für Anfänger würde ich das Projekt jedoch nicht empfehlen. Ich habe meine Overlock nur zum Versäubern eingesetzt, alle anderen Nähte sind mit der normalen Nähmaschine genäht, mit Ausnahme der Säume die mit der Hand zu nähen sind. Hier gibt es auch wirklich keine andere Möglichkeit zu einem Schönen Saumabschluss zu kommen. Die Belege habe ich zusätzlich noch mit Handstichen an den Taschen fixiert und die Kanten des Saums sind nach Anleitung mit einem Schrägband versäubert.
Ich habe den Blazer schon mehrfach im Büro getragen und mich sehr wohl gefühlt.
Schnitt Evans Blazer von Jey June Pattern über Näh-Connection
Stoff: Romanitjersey von The Courture - hier
Habt einen schönen Donnerstag
Julia
DuFürDichAmDonnerstag bei Nähfrosch
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Donnerstag, 30. Januar 2020
Donnerstag, 31. Oktober 2019
Cheyenne Tunic
Der Schnitt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Schon lange hat mich die Cheyenne Tunic gereizt. Viele schöne Beispiele sind im Netz zu finden und ich habe mich riesig gefreut, dass ich für Näh-Connection ein Design Beispiel nähen durfte
Der Schnitt stammt von Hey June und wurde von Näh-Connection auf Deutsch übersetzt. Diese Woche gibt es bei Näh-Connection im Shop Rabatt auf alle Hemden, Blusen und Kleider mit Knopfleiste. Schaut unbedingt mal vorbei.
Fürs Töchterchen habe ich auch ein Teil mit Knöpfen genäht. Das könnt ihr hier bewundern.
Die Fotos hat übrigens die liebe Melanie von Blaukariertes gemacht. Vielen Dank dafür.
Ich habe die Cheyenne in der Blusenlänge mit 3/4 Ärmeln genäht. Außerdem habe ich mich für einen klassischen Hemdkragen und eine durchgehende Knopfleiste entschieden. Im Schnitt sind zusätzlich die Tunikalänge, lange Ärmel und eine Poloknopfleiste mit entsprechendem Kragen enthalten.
Der Stoff ist ein altes Retroschätzchen aus den 80ern, aus dem Stofflager meiner Mutter. Es ist ein Seersucker aus Baumwolle, dessen Oberfläche sich leicht kräuselt. Der Stoff lies sich sehr gut verarbeiten.
Die Anleitung ist sehr gut und ausführlich. Da ich schon länger keinen klassischen Kragen genäht habe, habe ich zusätzlich ein Youtube Video angeschaut, um bei den Arbeitsschritten ganz sicher zu sein. Die Nahtzugaben sind im Schnitt enthalten. Es ist aber Vorsicht beim Nähen geboten, denn die Nahtzugaben sind für die einzelnen Nähschritte unterschiedlich. Die Anleitung muss also beim Nähen immer parat sein.
Ärmel uns Seitennähte werden mit Französischen Nähten gearbeitet, sodass von innen keine offenen Nähte zu sehen sind. Das ist wirklich eine schöne Sache und es ist nicht viel aufwändiger als eine einfache Naht mit Versäuberung.
Mir hat die Bluse auf Anhieb perfekt gepasst. Ich habe eine Größe kleiner genäht, als ich nach Maßtabelle gewählt hätte. Dabei habe ich mich an der Fertigmaßtabelle orientiert. So sitzt sie etwas körpernäher und gefällt mir für mich besser.
Ich habe gleich die nächste Cheyenne Tunic zugeschnitten, so begeistert bin ich von meiner Bluse.
Eine Herausforderung war die Hemdbluse schon und deshalb setzte ich ein Kreuzchen auf dem Bingofeld für das Herbst Handarbeitsbingo bei 60° Nord.
Habt einen schönen Donnerstag
Julia
Verlinkt zu Du für Dich am Donnerstag
Schon lange hat mich die Cheyenne Tunic gereizt. Viele schöne Beispiele sind im Netz zu finden und ich habe mich riesig gefreut, dass ich für Näh-Connection ein Design Beispiel nähen durfte
Der Schnitt stammt von Hey June und wurde von Näh-Connection auf Deutsch übersetzt. Diese Woche gibt es bei Näh-Connection im Shop Rabatt auf alle Hemden, Blusen und Kleider mit Knopfleiste. Schaut unbedingt mal vorbei.
Fürs Töchterchen habe ich auch ein Teil mit Knöpfen genäht. Das könnt ihr hier bewundern.
Die Fotos hat übrigens die liebe Melanie von Blaukariertes gemacht. Vielen Dank dafür.
Ich habe die Cheyenne in der Blusenlänge mit 3/4 Ärmeln genäht. Außerdem habe ich mich für einen klassischen Hemdkragen und eine durchgehende Knopfleiste entschieden. Im Schnitt sind zusätzlich die Tunikalänge, lange Ärmel und eine Poloknopfleiste mit entsprechendem Kragen enthalten.
Der Stoff ist ein altes Retroschätzchen aus den 80ern, aus dem Stofflager meiner Mutter. Es ist ein Seersucker aus Baumwolle, dessen Oberfläche sich leicht kräuselt. Der Stoff lies sich sehr gut verarbeiten.
Die Anleitung ist sehr gut und ausführlich. Da ich schon länger keinen klassischen Kragen genäht habe, habe ich zusätzlich ein Youtube Video angeschaut, um bei den Arbeitsschritten ganz sicher zu sein. Die Nahtzugaben sind im Schnitt enthalten. Es ist aber Vorsicht beim Nähen geboten, denn die Nahtzugaben sind für die einzelnen Nähschritte unterschiedlich. Die Anleitung muss also beim Nähen immer parat sein.
Ärmel uns Seitennähte werden mit Französischen Nähten gearbeitet, sodass von innen keine offenen Nähte zu sehen sind. Das ist wirklich eine schöne Sache und es ist nicht viel aufwändiger als eine einfache Naht mit Versäuberung.
Mir hat die Bluse auf Anhieb perfekt gepasst. Ich habe eine Größe kleiner genäht, als ich nach Maßtabelle gewählt hätte. Dabei habe ich mich an der Fertigmaßtabelle orientiert. So sitzt sie etwas körpernäher und gefällt mir für mich besser.
Ich habe gleich die nächste Cheyenne Tunic zugeschnitten, so begeistert bin ich von meiner Bluse.
Eine Herausforderung war die Hemdbluse schon und deshalb setzte ich ein Kreuzchen auf dem Bingofeld für das Herbst Handarbeitsbingo bei 60° Nord.
Habt einen schönen Donnerstag
Julia
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Dienstag, 29. Oktober 2019
Ume oder wie aus einer Retrogardine ein Hemdblusenkeid wurde
Der Schnitt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt.
Für Näh-Connection durfte ich ein Designbeispiel des Hemdblusenkleidchens Ume nähen. Der Schnitt stammt von Straight Grain und wurde von Näh-Connection auf Deutsch übersetzt. Diese Woche gibt es bei Näh-Connection im Shop Rabatt auf alle Hemden, Blusen und Kleider mit Knopfleiste. Schaut unbedingt mal vorbei.
Ume kann in verschiedenen Varianten genäht werden. Ich habe mich für die Variante mit gerafftem Rock, durchgehender Knopfleiste und klassischem Kragen entschieden. Es gibt noch zwei weitere Kragenoptionen, ein A-Linien Kleid und eine Poloknopfleiste zur Auswahl. Außerdem optional eine Brusttasche oder Nahttaschen.
Der gewählte Stoff war in seinem ersten Leben eine Gardine. Wie unschwer zu erkennen war das in den 70ern. Wie gut, dass in meiner Familie nichts weg geschmissen wird. Der Stoff hat 40 Jahre in der Obhut meiner Mutter überdauert und ging nun in meinen Besitz über, denn meine Mutter ist in eine kleinere Wohnung umgezogen und konnte ihr Stofflader nicht mitnehmen.
Der Stoff reichte gerade so für das Kleid. Auf das Muster konnte ich deshalb leider keine Rücksicht nehmen und der Stoff war außerdem ziemlich verzogen, sodass die Karos nicht symetrisch sind. Den Kragen musste ich sogar im schrägen Fadenlauf zuschneiden, um mit dem Stoff hin zu kommen.
Auch die Knöpfe wurden wiederverwendet. Sie stammen aus dem Knopffundus meiner Oma, den ich nach ihrem Tod übernommen habe. Sie sind schon etwas angelaufen und auch teilweise etwas zerkratzt, aber ich finde sie sehr passend zur Retrogardine.
Für mich gab es auch ein Webwareteil mit Knöpfen für die ich auch einen Retrostoff verwendet habe. Das bekommt ihr dann die Tage zu sehen.
Ein Kräuzchen habe ich noch beim Handarbeitsbingo von 60° Nord gesetzt und zwar im Feld recyclen auf /umarbeiten. Das passt hier wirklich gut.
Verlinkt zu:
DvD
Creadienstag
The Creative Lover
Upcycling Love
Habt einen schöne Tag
Julia
Für Näh-Connection durfte ich ein Designbeispiel des Hemdblusenkleidchens Ume nähen. Der Schnitt stammt von Straight Grain und wurde von Näh-Connection auf Deutsch übersetzt. Diese Woche gibt es bei Näh-Connection im Shop Rabatt auf alle Hemden, Blusen und Kleider mit Knopfleiste. Schaut unbedingt mal vorbei.
Ume kann in verschiedenen Varianten genäht werden. Ich habe mich für die Variante mit gerafftem Rock, durchgehender Knopfleiste und klassischem Kragen entschieden. Es gibt noch zwei weitere Kragenoptionen, ein A-Linien Kleid und eine Poloknopfleiste zur Auswahl. Außerdem optional eine Brusttasche oder Nahttaschen.
Der gewählte Stoff war in seinem ersten Leben eine Gardine. Wie unschwer zu erkennen war das in den 70ern. Wie gut, dass in meiner Familie nichts weg geschmissen wird. Der Stoff hat 40 Jahre in der Obhut meiner Mutter überdauert und ging nun in meinen Besitz über, denn meine Mutter ist in eine kleinere Wohnung umgezogen und konnte ihr Stofflader nicht mitnehmen.
Der Stoff reichte gerade so für das Kleid. Auf das Muster konnte ich deshalb leider keine Rücksicht nehmen und der Stoff war außerdem ziemlich verzogen, sodass die Karos nicht symetrisch sind. Den Kragen musste ich sogar im schrägen Fadenlauf zuschneiden, um mit dem Stoff hin zu kommen.
Auch die Knöpfe wurden wiederverwendet. Sie stammen aus dem Knopffundus meiner Oma, den ich nach ihrem Tod übernommen habe. Sie sind schon etwas angelaufen und auch teilweise etwas zerkratzt, aber ich finde sie sehr passend zur Retrogardine.
Für mich gab es auch ein Webwareteil mit Knöpfen für die ich auch einen Retrostoff verwendet habe. Das bekommt ihr dann die Tage zu sehen.
Ein Kräuzchen habe ich noch beim Handarbeitsbingo von 60° Nord gesetzt und zwar im Feld recyclen auf /umarbeiten. Das passt hier wirklich gut.
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